Foto Referenz



Als der wohlhabende Advocat Joseph Nicéphore Niépce im Jahre 1815 die ersten Versuche der Fotografie begann, hätte er sich wohl niemals träumen lassen, dass es eines Tages möglich sein würde gestochen scharfe Bilder in digitaler Qualität innerhalb von Sekunden rund um den Erdball zu senden oder aufzurufen.

Hätte man ihm oder seinen Kollegen Louis Daguerre von der heutigen Zeit bereichtet, dann hätten die Herren wohl gefragt, ob man noch alle seine Sinne beisammen habe.

Seit damals hat die Fotografie eine erstaunliche Entwicklung hingelegt.
Fotografie ist, neben Film, Funk und Fernsehen, eines der erstaunlichsten Medien, mit dem man heutzutage den Moment, ein Erlebnis, Gegenstände, Landschaften oder auch Personen mit Ihren Emotionen festhalten kann.
Fotografie begegnet uns überall und ein Bild sagt mehr als tausend Worte!
Ob nun im Beruf mit Bewerbungsfotos, im Urlaub mit den schönsten Erinnerungen, Ablichtungen und Fotografien als Referenz für Studienobjekte in der Wissenschaft, bebilderte Anleitungen oder die aktuellen Nachrichten aus der Tageszeitung.
Ohne ein Foto von einer Sache fällt es den Menschen nun mal schwer sich den Umstand geistig vorzustellen, wenn als Hilfsmittel nur eine wortwörtliche Beschreibung dient.

Nehmen wir einen Katalog mit aktueller Mode!
Ohne ein aussagekräftiges Foto werden Sie wohl kaum einen Artikel aus diesem Katalog kaufen.
Und so wird stets ein gut aussehender Mensch das Objekt der Begierde im bestmöglichen Licht präsentieren.

Stellen Sie sich vor Sie wollten auch so ein Fotomodel werden!
Wie wollen Sie Ihren Starfotograf auf der anderen Seite der Erde von ihren Qualitäten überzeugen?
Indem sie schreiben, dass sie toll aussehen und als Referenz ein Empfehlungsschreiben Ihrer Mutter beifügen?
Da wird wohl niemand drauf eingehen.

Nehmen wir zum Beispiel Topmodels wie Heidi Klum, Naomi Campbell oder Giselle Bündchen.
Auch ihre Referenz in Punkto Fotografie sind erfolgreiche Sedcards, die durch perfekte Fotografie den Einstieg in ein glamouröses Leben ermöglicht haben.
Ohne Fotografie wären diese Menschen heute wohl weitestgehend unbekannt.

Wie aber kommt eine mögliche Sedcard zu einem Fotografen und damit zu einem lukrativen Auftrag?
Der klassische Weg sind sicherlich professionelle Fotoagenturen, die eine Sedcard von Ihnen erstellen und Ihnen dafür einige Hundert bis mehrere Tausend Euro abknöpfen, um damit ihr Geld zu verdienen.
Und wofür? Für die professionelle Fotoausrüstung?
Heute können Sie dies selber machen!
Fotoreferenz.de steht Ihnen demnächst als kostenloses Medium zur Verfügung, um ihre Bilder möglichen Fotografen, Agenturen, Werbefachleuten, Modefirmen, Lifestyle- Magazine zugänglich zu machen.
Sie selbst laden ihre ganz persönliche Sedcard als Fotoreferenz ins Internet, bestimmen selbst, wer Zugriff darauf haben soll und ermöglichen damit professionellen Anbietern rund um die Fotografie mit Ihnen in Kontakt zu treten.
Sie sind der Meinung, dass ihr Bild in den nächsten Modekatalog gehört?
Können Sie sich ein Leben in der High- Society oder im Jet-Set vorstellen?
Wollen Sie von Rom nach Mailand über Paris reisen und am Wochenende auf Aruba in der Karibik ein Foto- shooting absolvieren?
Machen Sie den ersten Schritt! Laden Sie ein paar Bilder hoch und stellen diese ein.
Die Aufnahmen müssen nicht professionell gemacht sein.
Es geht viel mehr darum interessierten Kunden einen ersten Überblick über ihre Fotogenität zu verschaffen und möglichen Agenturen einen ersten Überblick zu ermöglichen.
Hierfür reichen durchaus ein paar einfache Bilder mit einer handelsüblichen Digitalkamera.

Ein paar Tipps zur Fotografie gleich vorweg:
- Aufnahmen sollten stets im rechten Licht gemacht werden, so sollte die Lichtquelle stets im Rücken desjenigen stehen, der das Bild von Ihnen macht.

- Farbenbunte Hintergründe sind zwar schön, schmälern aber auch ihre ganz persönliche Ausstrahlung und Referenz. Achten Sie darauf, dass ein Hintergrund möglichst einfarbig ist und keine grellen oder kräftigen Farben ausstrahlt.

- Bilder in der Natur eignen sich besonders gut für Ganzkörperfotografien. Natürliches Grün oder eine durch Pflanzen, Wiesen oder Wald dominierte Umgebung ist wärmer für das Auge und gaukelt Geborgenheit vor.

- Portraitfotos müssen nicht das gesamte Foto einnehmen. Teilen Sie das Bild in 3 mögliche Teile, das Portrait sollte hierbei nicht mehr wie 2 von 3 Teilen einnehmen.

- Wechseln Sie den Blickwinkel! 99% aller Fotos werden im Stehen gemacht und sind somit stets aus der gleichen Blickrichtung aufgenommen. Brechen Sie aus, individualisieren sie das Bild! Gehen Sie in die Hocke oder auf die Knie, legen Sie sich hin oder machen Sie ihr Bild von einer erhöhten Position (Mauersims, Kiste, etc) aus. Sie werden sehen es eröffnen sich völlig neue Perspektiven.

- Achten Sie auf die natürliche Sonne. Kaum ein Foto kann mit künstlichem Licht so gut hergestellt werden, wie mit einer strahlenden natürlichen Sonne. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der Fotografierte nicht direkt in die Sonne blicken sollte. Es besteht die Gefahr, dass die Person anfängt zu blinzeln oder das Gesicht verzieht. Das Bild wird somit unnatürlich.

- Machen Sie Serienbilder! Fast alle heutigen Digitalkameras haben die Möglichkeit eine ganze Bilderserie zu schießen. Leicht gewackelt, den Mund verzogen oder im entscheidenden Moment die Augen zugekniffen? Mit der Bidlerserie haben sie viele Bilder vom gleichen Motiv innerhalb kürzester Zeit erstellt und müssen nicht jedes Mal neu auf den Auslöser drücken.

- Das Hauptmotiv muss nicht das zentrale Leitbild sein. Besonders bei Menschen oder großen Dingen wie einem Schiff einem großen Haus oder einem Flugzeug ist es schwierig neben dem Hauptmotiv mögliche Nebenmotive zu erkennen. Aber genau dies macht ein Bild erst lebendig. Achten Sie vielleicht auf kleinere Nebenobjekte und versetzen Sie das Hauptobjekt zu 1/3 aus dem zentralen Bild zur Seite. Sie werden sehen, dass ein leicht versetztes Hauptmotiv viel lebendiger wirkt, wenn es durch ein Nebenmotiv zusätzlich abgerundet wird.